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Jugendfeuerwehr - Zeltlager in Königshain

Abenteuer, Action & Feuerwehr ein ganzes Wochenende lang

Jugendfeuerwehrmitglieder der JF Königshain und Wiederau sowie die der Kinderfeuerwehr Königshain, im Vordergrund die Schatzkiste

Knüppelkuchenbacken im Gerätehaus

Geschick gefragt beim Bau eines Vogelhäuschens

ebenso beim Zurechtschlagen von Dachschiefern

Aufregend, so ein Einsatz bei Dunkelheit

Erste Hilfe Leistung eines Verletzten bei der Schnitzeljagd

Kurzurlaub vor der Haustür hieß es vom 18. bis 20. August für die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Gemeinde Königshain-Wiederau beim dritten Zeltlager auf dem Königshainer Sportplatz. Ein abwechslungsreiches Programm mit einer Schnitzeljagd, einer Sportplatz-Olympiade und sogar einem „Alarm“ sorgten dabei für viel Spaß und Nervenkitzel. Auch das Unwetter meisterten alle mit Bravour. Doch der Reihe nach.
Die Veranstaltung startete am Freitagnachmittag mit dem Aufbau der Zelte. Danach wurden leckere selbst gegrillte und belegte Burger verspeist. Gut gestärkt ging es nun auf Schatzsuche. Um den Schatz zu finden musste jede Gruppe u. a. Fußabdrücke von Waldtieren bestimmen, Personen erraten, Aufgaben aus dem Umwelt- und Feuerwehrbereich lösen sowie Kenntnisse in Erster Hilfe unter Beweis stellen. Kurz nachdem alle das Zwischenziel „Reiterhof Königshain“ erreicht hatten, ging plötzlich ein Unwetter nieder. Doch kein Grund zur Panik: Die Teilnehmer wurden mit Feuerwehrfahrzeugen abgeholt und sicher im Gerätehaus untergebracht. Mit Hilfe von zwei Gasheizstrahlern konnte in der Fahrzeughalle sogar Knüppelkuchen gebacken werden. Auch die Zelte überstanden das Unwetter weitgehend unversehrt. Lediglich die Bergung der Schatztruhe musste vertragt werden. Da weiterhin eine Unwetterwarnung vorlag, funktionierte man kurzerhand die Turnhalle zum Schlafsaal um. Nach einer kurzen Nacht waren am Samstag nach dem Frühstück alle wieder frisch und munter, so dass die Handwerker- und Feuerwehrrallye planmäßig beginnen konnte. In gemischten Gruppen galt es hier u. a. kleine Vogelhäuschen zu bauen, den Schlauch an einem Fahrrad zu wechseln, Dachschiefer zu verschiedenen Formen zu schlagen und aus Steckleiterteilen ein Wasserbecken zu bauen. Nachdem alle Stationen abgearbeitet waren, folgte das Mittagessen. Mit frischer Kraft wurde anschließend gemeinsam der Schatz geborgen und vernascht. Danach fuhren alle nach Burgstädt und machten Becken und Rutschen im Sportbad „Am Taurastein“ unsicher. Wieder zurück in Königshain gab es zunächst ein deftiges Abendessen. Anschließend sollte der Tag im „Schulungsraum-Kino“ gemütlich ausklingen. Doch mit der Gemütlichkeit war es schnell vorbei: Die Sirene heulte und Feuerwehrleute eilten ins Gerätehaus. Aufgrund von „Personalmangel“ wurden die Jugendfeuerwehren mit dazu gerufen, dann ging es mit Sondersignal zum Bauernhof der Familie Eulitz. Eine aufgeregte junge Frau berichtete von einer Verpuffung und mehreren Verletzten bzw. Vermissten. Der Angriffstrupp begab sich daraufhin unter Atemschutz in die verqualmte Scheune und rettete eine Person. Währenddessen bekämpfte die zweite Gruppe das außer Kontrolle geratene Lagerfeuer. Die dritte Gruppe suchte zeitgleich die beiden vermissten Personen, die unter Schock weggelaufen waren. Nach kurzer Zeit waren das Feuer gelöscht, die Vermissten gefunden und die Verletzten fachgerecht versorgt, so dass der „Einsatz“ erfolgreich beendet werden konnte. Wieder zurück im Gerätehaus wurde noch das Ende des Films geschaut, dann kehrte schnell Ruhe ein. Am Sonntagmorgen frühstückten alle zusammen und werteten die Erlebnisse der letzten Tage aus. Müde, aber glücklich und zufrieden traten die Teilnehmer nach dem Abbau der Zelte schließlich die Heimreise an.
Insgesamt war es wieder ein rundum gelungenes Zeltlager. Ein herzliches Dankeschön nochmals an die Kameraden der Ortsfeuerwehren und die zahlreichen Helfern für den unermüdlichen Einsatz, die Nachbarn und Anwohner für das Verständnis sowie die Sponsoren, die Feuerwehrvereine und die Gemeinde für die finanzielle Unterstützung.
    
Autor und Bildquelle: René Lieback Jugendfeuerwehrwart